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Und wieder wird es Herbst

23. Sept.
1 Min. Lesezeit

Ich mag ja diese Tage um die Tag- und Nachtgleiche, den Herbstanfang. Ich genieße die nun kühleren Temperaturen am Morgen und sammle die warmen Sonnenstunden am Nachmittag wie "Frederick, die Maus" aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni.


Ja, mit dem Herbst ist die Zeit gekommen, da die letzten Früchte geerntet und zum Teil auch in irgendeiner Weise für den Winter konserviert werden.

Hier zeigt sich der stetige Wechsel der Jahreszeiten, die jede ihre eigenen Besonderheiten mit sich bringt, mir unterschiedliche Aufgaben stellt und mir immer wieder Gelegenheit gibt, neu anzufangen und mich auf Dinge zu freuen, die eben nicht das ganze Jahr über verfügbar sind.

Nach der Hitze und den langen Tagen im Sommer, kann ich mich jetzt darüber freuen, dass der Abend eher beginnt und ich so hoffentlich auch die nötige Muße finde, mein aktives Tagewerk etwas früher zu beenden und der abendlichen Ruhe mehr Raum zu geben.


So genieße ich heute, die Seltenheit, die sich nur zweimal im Jahr einstellt: Dass sich Tag und Nacht die Waage halten.

Für mich ist dies einmal mehr ein Stupser, der mir hilft, einen guten Ausgleich zwischen Aktivität und Arbeit auf der einen Seite und Achtsamkeit und Seelenpflege auf der anderen Seite zu finden. Sodass sich beides die Waage hält und ich dadurch den Weg in die Mitte, ins Gleichgewicht, finde.



Als weitere Inspiration nehme ich mir das Labyrinth zu Hilfe. Und die Worte von Gernot Candolini: Wer die Wendung nicht scheut, findet die Mitte.

 
 
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