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Und schon ist es August ...

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Schneiden und Bewahren


Das Schnitterinnenfest wurde von unseren AhnInnen im August als Fest des ersten Getreideschnittes gefeiert. Im keltischen Kontext ist es das Opfer des Getreidegottes Lugh: Das Getreide (Lugh), zunächst als Keimling geboren, wird in seinem "Tod" den Menschen zur Nahrung, um in weiterer Folge in die Unterwelt einzutauchen und im Frühling wieder als strahlender Jüngling in Erscheinung zu treten.


Der stete Kreislauf von Werden und Vergehen...



Trotz der großen Hitze und Trockenheit schwelge ich derzeit im Ernteglück. So viele Früchte durfte ich in unserem Garten schon ernten und es geht noch weiter.

Wie die Schnitterin setze ich täglich irgendwo einen Schnitt und halte eine wunderbare Frucht meiner Arbeit in Händen.

Diese darf ich als Metapher für mein Leben sehen.

Ich ernte den Lohn meiner Arbeit und wenn die Ernte erst einmal eingefahren ist, dann geht es schon ans Bewahren und Vorbereiten für die nächste Saison. Dieser Schnitt ist notwendig, um nächste Saison wieder ernten zu können und auch eine eventuelle Neuausrichtung möglich zu machen.



Heute habe ich verschiedene Kräuter im Garten geerntet und daraus einen wunderbaren Kranz geflochten.

Die geballte Kräuterkraft in der Hand, darf ich mich fragen:

Wo fühle ich mich gerade kraftvoll und gestärkt? (Ernte, Lohn meiner Arbeit)

Wo wünsche ich mir mehr Kraft und Energie? (Neuausrichtung)


Diesen Gedanken werde ich in den kommenden freien Sommertagen noch ein wenig nachsinnen!

 
 
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